«OCIO» entwirft die Vision einer nahen Zukunft, in der künstliche Intelligenz die menschliche Arbeitskraft ersetzt hat und ehemalige Arbeitnehmer:innen zu einem endlosen Urlaub verdammt sind. Um eine drohende soziale Krise abzuwenden, überlassen Regierungen politische und wirtschaftliche Entscheidungen einem künstlichen Orakel. Dessen Lösung ist ebenso rational wie absurd: Der mit Diamanten bedeckte Exoplanet 55 Cancri e soll ausgebeutet werden, um alle Menschen auf der Erde reich zu machen. Doch das Versprechen grenzenlosen Wohlstands kippt in eine Dystopie. Die Märkte brechen zusammen, die Verwüstung schreitet voran und die Erde verwandelt sich in ein gigantisches Juweliergeschäft unter freiem Himmel: blendend, heiss und lebensfeindlich.
Inmitten dieser Welt wandern zwei ehemalige Büroangestellte über Strände aus glänzendem Abfall. Sie versuchen sich daran zu erinnern, wie sich Sehnsucht anfühlt und warum das Neue einmal von Bedeutung war. Wie in einem endlosen Videospiel durchlaufen sie eine Reihe von Prüfungen, die sie zunehmend auf sich selbst zurückwerfen.
«OCIO» ist ein Musiktheater über Freiheit, Exzess und die Zukunft.
Johanna Vargas (Sopran), Guillermo Anzorena (Bariton), Neko3 (DK): Lorenzo Colombo, Kalle Hakosal, (Schlagzeug/Controller/Keyboards/Objekte); Fernando Manassero (Komposition/Text/Modularsynthesizer und Gadgets)
Fernando Manassero & Neko3: «OCIO»(2027)
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
50 Minuten, keine Pause
→Fernando Manassero
→neko3
→
Johanna Vargas
→Guillermo Anzorena



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