
Studierende des Masters «Musik und Szene in Transformation» der Hochschule für Musik Basel zeigen ihre Abschlussarbeiten im Rahmen eines Minifestivals. Die Konzerte finden an mehreren Tagen in unterschiedlichen Formaten und Besetzungen statt.
Welche Welten kommen Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Ihre eigene «Utopie» denken?
«Zwischen Vergnügen und Unberührtheit» öffnet einen Sinnesraum, der sich vorübergehend von der Realität löst – ein Ort, an dem Körper, Klang und Raum in Resonanz treten, noch bevor Bedeutung entsteht. Es ist ein autonomer Bereich, in dem Empfindungen frei bleiben von festen Rollen und Zuschreibungen.
Inspiriert von Hieronymus Boschs «Garten der Lüste» erschaffen Rino Murakami und ihre Mitwirkenden einen Raum reiner Zeitlichkeit: eine pastellfarbene, bedeutungsfreie Feier zwischen Vergnügen und Unberührtheit, ohne Szenario, Zweck oder politische Botschaft. Als flüchtige Passage gedacht, bietet das Werk die Möglichkeit, in diesen vergänglichen Klangraum und Zustand einzutauchen, der nicht erklärt, sondern nur wahrgenommen wird.
Rino Murakami (Komposition/Vokalperformance); Petra Valtellina; (Flöte/Performance); Chao-Ming Ko (Bratsche/Performance); Miriam Paschetta (Harfe/Performance); Svetoslav Stoychev (klassische Gitarre/Performance); Tomohiro Iino (Schlagzeug/Performance)
Rino Murakami (*1995): «Zwischen Vergnügen und Unberührtheit» (2026), UA
60 Minuten, keine Pause
Eintritt frei.